Erntedankfest
Am 5. Oktober haben wir in unseren Gemeinden das Erntedankfest gefeiert. Schon am Donnerstag haben wir mit dem Schmücken und den Festlichkeiten begonnen. In Ippinghausen feierten wir gemeinsam mit den Kindern Erntedank. Es war so schön, die Freude in ihren Gesichtern zu sehen! Jedes Kind hatte eine Erntegabe mitgebracht – Äpfel, Kartoffeln, Kürbisse, Nüsse und vieles mehr. So entstand ein bunt geschmückter Altar. Es war ein festlicher Gottesdienst, in dem wir gemeinsam das Tischgebet gelernt und gesprochen haben.
Am Sonntag folgte dann das große Fest:
In Ippinghausen war es ein ganz besonderer Gottesdienst, denn wir durften zwei Taufen feiern: Sonnlind und Pepe. Entsprechend war die Kirche gut gefüllt. Viele Familienangehörige der Täuflinge waren da, um diesen schönen Moment mitzuerleben. Es war ein Familiengottesdienst, den Mitglieder des Kirchenvorstands und die Konfirmandinnen und Konfirmanden mitgestaltet haben. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, besonders auch an Inés, die wieder die ganze Kirche dekoriert und geschmückt hat. Sie macht das jedes Jahr mit viel Liebe.
In Altendorf musizierte der Posaunenchor, und die Kinder-Theatergruppe brachte mit viel Freude ein kleines Stück auf die Bühne. Dort kamen auch viele Menschen, die sonst nicht so oft in die Kirche gehen – und das ist wunderbar, denn Erntedank ist ein Fest für alle. Es lädt uns ein, gemeinsam innezuhalten und zu bedenken, wie gut wir es haben.
Auch in Naumburg wurde gefeiert – dort mit einem festlichen Taufgottesdienst von Lea.
So war dieser Sonntag insgesamt ein gelungener Tag voller Leben, Musik und Dankbarkeit.
Und doch bleibt eine Frage: Wo war unsere Gemeinde in Naumburg und Ippinghausen?
Wäre die Tauffamilie nicht im Gottesdienst gewesen, dann hätte es wirklich traurig ausgesehen.
Erntedank trägt den Namen „Danke“ – und genau darum geht es. Vielleicht denken manche, man müsse dafür nicht extra in die Kirche kommen. Aber gerade solche Feste sind eine gute und schöne Tradition, besonders im ländlichen Raum. Sie sind Ausdruck von Respekt, Gemeinschaft und Dankbarkeit – und das ist etwas, das uns alle verbindet.